Nachfolgende zwei Texte über meine Lebenspartnerin Caroline Krop Kaufmann erschienen in der hiesigen Regionalzeitung "Bote der Urschweiz". Der Bericht mit der Übernachtung im Kilimanjaro-Krater war seinerzeit auf unserer Homepage publiziert.

Erkundungstour Caroline Krop Kaufmann mit Übernachtung auf dem Kilimanjaro-Gipfel vom 26. auf den 27.09.2002
Kürzlich hat meine "bessere Hälfte", Caroline Krop, eine selten begangene Aufstiegsroute westlich vom Hauptgipfel des Kilimanjaros erkundet. Höhepunkt dieser siebentägigen Tour bildete die Übernachtung "auf dem Dach Afrikas" auf rund 5700 m Höhe, und zwar im Aussenkrater des Kibo's, wie der Hauptgipfel des Kilimanjaros genannt wird. Ein paar Eindrücke, wie es dort oben ausschaut, sollen untenstehende Bilder vermitteln.

Gipfelkrater mit Gletschern und Zelten (grün) davor. Ca. 1 Std. sind's von hier bis Uhuru-Peak.  Caroline beim noch rauchenden Innenkrater (Ash Pit)
Bild links: Camp im Kibo-Krater auf rund 5700 m Höhe. Etwa 1 Std. sind's von hier bis Uhuru-Peak, 5895 m.
Vor dem Gletscher sind 2 Zelte zu sehen.


Blick in den Innenkrater des Kibo-Kraters. Der Kibo gilt als "schlafend", d.h. er ist nicht erloschen, sonder raucht noch. Beim Abstecher zum Innenkrater konnte sich Caroline selbst von den schlummernden Aktivitäten überzeugen (es riecht zum Teil stark nach Schwefel).


Und als dann Caroline Krop nach dem siebentägigen Trekking am 28. September müde, aber überglücklich, wieder ins idyllische Marangu-Hotel zurückgekehrt ist, genoss sie den fantastischen Ausblick vom Garten des Marangu-Hotels auf den rund 25 km Luftlinie entfernten Kibo umso mehr.
Manch einer wird nach der Besteigung ein Leben lang vom Kilimanjaro-Virus "geplagt", der oft eine Sehnsucht nach Afrika und dem "weissen Berg" am Equator auslöst und einem noch lange nach der Reise immer wieder in schönen "Weisch no!?"-Erinnerungen schwelgen lässt. Viele von den ehemaligen Kili-Bezwingern und -Bezwingerinnen dürften ebenfalls von diesem Virus befallen sein.

Bote der Urschweiz, anfangs August 1997:   Zehn Mal auf dem Kilimanjaro
Die 31jährige Caroline Krop aus Brunnen hat vor wenigen Tagen bereits zum 10. Mal erfolgreich den höchsten Berg Afrikas, den 5895 m hohen Kilimanjaro in Tanzania, bestiegen. Die in Schwyz arbeitende Physiotherapeutin hat erstmals vor fünf Jahren mit dem in Brunnen ansässigen Wanderferien-Reiseveranstalter "Kaufmann Trekking" eine Reise auf diesen imposanten Vulkankrater unternommen. Gleich von Anfang an war sie begeistert vom "Kili", wie das Dach Afrikas von den ehemaligen Bezwingern liebevoll genannt wird. Auch die anschliessende Safari zum Tarangire und Ngorongoro-Krater fasziniert sie immer wieder auf’s Neue, und es geschieht selten, dass sie mit weniger als zehn vollgeschossenen Farbfilmen zurückkommt. Alles in allem hat sie schon über 100 Leuten zu einer erfolgreichen Kilimanjaro-Besteigung verholfen. Zusammengerechnet hat Sie dabei mehr als 1000 km abgewandert, gegen 80’000 Höhenmeter zurückgelegt und 40 Nächte im ihrem Schlafsack in den dortigen Berghütten verbracht - zweifellos eine eindrückliche Leistung für eine 31jährige, die erst vor 7 Jahren, nachdem Sie von Holland in die Schweiz kam, zu wandern anfing.Das fröhliche und spontane Wesen der gebürtigen Holländerin ging auch an Hanspeter Kaufmann aus Brunnen nicht spurlos vorbei. Er war ihr seinerzeitiger Reiseleiter und hat bereits über 15 Gruppen zum Kilimanjaro-Gipfel geführt. Und so ziehen die beiden seit bald fünf Jahren zusammen durch’s Leben und durch die Welt.

Aus Freude am Kilimanjaro und der Tätigkeit als Reiseleiterin führt Caroline Krop in ihrer Freizeit nun jährlich zwei Gruppen zum Kilimanjaro sowie eine Gruppe nach Nepal. Dies mit gutem Erfolg: Bei der soeben zurückgekehrten Kilimanjaro-Reisegruppe waren auch sechs Leute aus dem Talkessel Schwyz mit dabei, und erfreulicherweise konnten alle den Gipfelerfolg feiern - wir gratulieren!